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Lesewettbewerb

"Lesen ist ein großes Wunder"

(Arthur Schopenhauer)

Schuljahr 2020/21: Online-Vorlesewettberwerb

Bedingt durch die Schulschließungen konnte der jährliche Vorlesewettbewerb nicht wie bisher durchgeführt werden. Wenn schon im Homeschooling geübt, so galt es nun die eigenen Lesefähigkeiten auch vor dem Bildschirm unter Beweis zu stellen.
Unser Sieger des Vorlesewettbewerbs konnte dieses Jahr auf regionaler Ebene ja nur mit einem Videobeitrag teilnehmen. Aber das eröffnet uns die Möglichkeit Sie an diesem Projekt einmal teilhaben zu lassen. Sehen Sie also den gelungenen Beitrag von Paul Birchinger auf unserem Youtube-Kanal.


Schuljahr 2019/20: Lillian Skrebsky liest am besten

Schon Aldous Huxley erkannte: "Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten."

Dass das Lesen von Bü:chern viele positive Auswirkungen hat, ist weitläufig bekannt und unbestritten. Für viele ist es die schönste Freizeitbeschäftigung, um dem Alltag zu entfliehen und in die Welt der Fantasie einzutauchen. Lesen fördert aber nicht nur die Kreativität und Konzentration. Wer sich regelmäo;ßig in Bücher vertieft, erweitert auch ganz nebenbei seinen Wortschatz und wird zudem empathiefähiger, da man sich beim Lesen automatisch in die Figuren hineinversetzen muss.
Im Mittelpunkt des jährlichen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels stehen somit Lesefreude und Lesemotivation. Alle Schüler und Schülerinnen der sechsten Klasse erhalten hier die Möglichkeit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.
Die Juroren des diesjährigen Wettbewerbs am Maristengymnasium konnten sich erneut davon überzeugen, dass Kinder- und Jugendbücher neben der Belletrikstik der zweitwichtigste Umsatzträger für den Buchhandel sind. Mehr als 8000 Neuerscheinungen ergänzen jährlich das Angebot für diese Zielgruppe. Und so gelang es den Klassensiegerinnen Johanna Kopfinger, Romy Krompaß, Lillian Skrebsky und Therese Alzinger, die Zuhörer mit einer Kostprobe aus ihren Lieblingsbüchern in den Bann zu ziehen.
Gemeinsam mit den 3 !!! machten sich alle auf Verbrecherjagd, fieberten mit dem Muffin-Club mit, zwei entlaufen Hunde wiederzufinden, bewunderten Lilliane Sausewind, die mit Delfinen sprechen kann, und lernten die wundersame Schule der Alyza kennen.
Leicht machten es die vier Klassensiegerinnen der Jury nicht, denn alle Mädchen hatten spannende Stellen ausgewählt, die sie ausdrucksstark vortrugen. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich das Lesen eines Fremdtextes: Lillian Skrebsky konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und vertritt nun das Maristengymnasium beim Regionalentscheid.
Belohnt für ihre eindrucksvolle Leistung wurden alle Teilnehmerinnen mit einem Büchergutschein. Somit steht dem nächsten Leseabenteuer nichts mehr im Wege.


Die Mädchen auf dem Bild von links nach rechts: Therese Alzinger (6d), Lillian Skrebsky (6c), Romy Krompaß(6b), Johanna Kopfinger (6a)



Schuljahr 2018/19: 60 Jahre Vorlesewettbewerb - Magdalena Nöbauer vertritt das MGF

Bereits im Jahr 1959 entschied sich der Börsenverein des deutschen Buchhandels, einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, der Kinder dazu ermutigt, sich mit erzählender Literatur auseinanderzusetzten: den Vorlesewettbewerb. Dieser Wettbewerb, mitbegründet von Erich Kästner, zählt somit zu den ältesten Schulwettbewerben überhaupt und hat auch nach 60 Jahren nicht an Attraktivität eingebüßt.
So ermittelte das Maristengymnasium auch in diesem Jahr wieder seine besten Leser unter den Sechstklässlern. Mit viel Engagement und Geschick machten sich die Schüler im Vorfeld auf die Suche nach einer passenden Lesestelle aus einem ihrer Lieblingsbücher. Diese wurde dann den äußerst kritischen Klassenkameraden vorgetragen, die aus ihrer Mitte die Klassensieger kürten. Dabei wurde neben der Lesetechnik vor allem die Interpretation der Textstelle bewertet. Die Schüler zeigten ein erstaunlich gutes Urteilsvermögen und schafften es tatsächlich, die besten Leser auszumachen: Ben Täschner (6a), Magdalena Nöbauer (6b) und Hannah Niedermeier (6c) konnten sich somit schon über einen ersten Titel freuen.
Nun galt es aber, sich auch dem Urteil der Deutschlehrer der 6. Klassen, der Fachbetreuer für das Fach Deutsch und des Schulleiters Dr. Feucht zu stellen. Obwohl einigen Kandidaten die Anspannung und Nervosität etwas anzumerken war, gelang es allen, die Jury in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Während Ben Täschner Harry Potter erneut auf seinen Widersacher Malfoy treffen ließ, schlüpfte Magdalena Nöbauer in die Rolle des Hundes Percy, der seiner neuen Familie in gefährlichen Situationen beisteht. Und zu guter Letzt las Hannah Niedermeier eindrucksvoll vor, wie ein Schüler allein durch die Kraft seiner Gedanken eine unliebsame Mathelehrerin auf Zwergengröße schrumpfen ließ.
Durchsetzen konnte sich - wenn auch äußerst knapp - Magdalena Nöbauer. Sie wird nun das Maristengymnasium beim Kreisentscheid vertreten. Am Ende durften sich alle drei Teilnehmer über Buchgutscheine freuen - BüLcher kann man schließlich nie genug haben - und wer weiß, vielleicht wird es der eine oder andere von ihnen noch zu Bekanntheit bringen: Die Autorin Juli Zeh, der Hörbuchsprecher Oliver Rohrbeck und der Moderator Guido Cantz waren schlie&szlg;lich auch einmal Teilnehmer dieses Wettbewerbs...





Schuljahr 2017/18: Paulina Seibold vertritt das Maristengymnasium beim Vorlesewettbewerb auf Kreisebene

Alljährlich stellen sich die Sechstklässler zunächst innerhalb ihrer Klasse dem kritischen Urteil ihrer Deutschlehrer und Klassenkameraden, wenn es darum geht, den besten Leser der Schule zu ermitteln.
Dazu ist es zunächst nötig, erst einmal ein geeignetes Buch und dann eine passende Textstelle zu finden, die sich auch gut zum Vorlesen eignet. Zu kompliziert soll der Textausschnitt nicht sein, gleichzeitig aber spannend oder witzig, sodass sich die Zuhörer gut unterhalten fühlen. Besonders eignen sich hier Textstellen, die auch Dialogpassagen enthalten.
Zu Hause üben die Schüler nun das betonte Vorlesen und bemühen sich, die Stimmung des Ausschnitts durch treffenden Stimmeinsatz sowie Variation in Tempo und Lautstärke spürbar werden zu lassen. Vor der Klasse muss nun zunächst kurz das ausgewählte Buch vorgestellt werden, ehe es gilt, innerhalb von drei Minuten die kritischen Juroren von seinem Können zu überzeugen. Bewertet werden neben der reinen Lesetechnik nämlich auch die Textauswahl und die treffende Interpretation der Stelle.

Die Klassenwettbewerbe konnten Paulina Seibold (6a), Annika Krischke (6b) und Isabel Obermeier (6c) für sich entscheiden. Dieses Mal lag der Wettkampf um den Schulsieg also ganz in weiblicher Hand. Und alle drei Teilnehmerinnen machten ihren Lehrerinnen und der Fachbetreuerin die Entscheidung nicht leicht. Letztendlich konnte sich jedoch Paulina Seibold gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.
Mit ihrer erfrischenden Art gelang es ihr, die Zuhörer in die abenteuerliche Welt von Enid Blytons "Tina und Tini" zu entführen. Die beiden Hauptfiguren verbringen die Ferien in dem großen Haus von Tinas Großeltern, das in der Nähe eines geheimnisvollen Waldes liegt. Als die Großmutter dann auch noch von einem verschollenen Schatz erzählt, begeben sich Tina und Tini mit Tinas Cousin Oliver sofort auf eine abenteuerliche Suche...

Einen der größten Schätze haben die Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen jedoch bereits entdeckt. Denn, wie Hermann Hesse so treffende feststellt: "Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken."
Der Vorlesewettbewerb hat den Schülern sicherlich gezeigt, wie vielfältig das literarische Angebot für Kinder und Jugendliche ist, und hoffentlich dem einen oder anderen Anregungen für eigene Lektüremöglichkeiten gegeben. Denn Lesen ist Fernsehen im Kopf, fördert sowohl die sprachliche als auch die Identitätsentwicklung junger Menschen und macht einfach nur Spaß.




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