Tel 08502 / 9120-0 - Fax 08502 / 9120-50
info@mgf.de
94081 Fürstenzell, Schulstr. 18
Fächer > Deutsch > Vorlesewettbewerb


Lesewettbewerb

"Lesen ist ein großes Wunder"

(Arthur Schopenhauer)

Schuljahr 2018/19: 60 Jahre Vorlesewettbewerb - Magdalena Nöbauer vertritt das MGF

Bereits im Jahr 1959 entschied sich der Börsenverein des deutschen Buchhandels, einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, der Kinder dazu ermutigt, sich mit erzählender Literatur auseinanderzusetzten: den Vorlesewettbewerb. Dieser Wettbewerb, mitbegründet von Erich Kästner, zählt somit zu den ältesten Schulwettbewerben überhaupt und hat auch nach 60 Jahren nicht an Attraktivität eingebüßt.
So ermittelte das Maristengymnasium auch in diesem Jahr wieder seine besten Leser unter den Sechstklässlern. Mit viel Engagement und Geschick machten sich die Schüler im Vorfeld auf die Suche nach einer passenden Lesestelle aus einem ihrer Lieblingsbücher. Diese wurde dann den äußerst kritischen Klassenkameraden vorgetragen, die aus ihrer Mitte die Klassensieger kürten. Dabei wurde neben der Lesetechnik vor allem die Interpretation der Textstelle bewertet. Die Schüler zeigten ein erstaunlich gutes Urteilsvermögen und schafften es tatsächlich, die besten Leser auszumachen: Ben Täschner (6a), Magdalena Nöbauer (6b) und Hannah Niedermeier (6c) konnten sich somit schon über einen ersten Titel freuen.
Nun galt es aber, sich auch dem Urteil der Deutschlehrer der 6. Klassen, der Fachbetreuer für das Fach Deutsch und des Schulleiters Dr. Feucht zu stellen. Obwohl einigen Kandidaten die Anspannung und Nervosität etwas anzumerken war, gelang es allen, die Jury in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Während Ben Täschner Harry Potter erneut auf seinen Widersacher Malfoy treffen ließ, schlüpfte Magdalena Nöbauer in die Rolle des Hundes Percy, der seiner neuen Familie in gefährlichen Situationen beisteht. Und zu guter Letzt las Hannah Niedermeier eindrucksvoll vor, wie ein Schüler allein durch die Kraft seiner Gedanken eine unliebsame Mathelehrerin auf Zwergengröße schrumpfen ließ.
Durchsetzen konnte sich - wenn auch äußerst knapp - Magdalena Nöbauer. Sie wird nun das Maristengymnasium beim Kreisentscheid vertreten. Am Ende durften sich alle drei Teilnehmer über Buchgutscheine freuen - BüLcher kann man schließlich nie genug haben - und wer weiß, vielleicht wird es der eine oder andere von ihnen noch zu Bekanntheit bringen: Die Autorin Juli Zeh, der Hörbuchsprecher Oliver Rohrbeck und der Moderator Guido Cantz waren schlie&szlg;lich auch einmal Teilnehmer dieses Wettbewerbs...





Schuljahr 2017/18: Paulina Seibold vertritt das Maristengymnasium beim Vorlesewettbewerb auf Kreisebene

Alljährlich stellen sich die Sechstklässler zunächst innerhalb ihrer Klasse dem kritischen Urteil ihrer Deutschlehrer und Klassenkameraden, wenn es darum geht, den besten Leser der Schule zu ermitteln.
Dazu ist es zunächst nötig, erst einmal ein geeignetes Buch und dann eine passende Textstelle zu finden, die sich auch gut zum Vorlesen eignet. Zu kompliziert soll der Textausschnitt nicht sein, gleichzeitig aber spannend oder witzig, sodass sich die Zuhörer gut unterhalten fühlen. Besonders eignen sich hier Textstellen, die auch Dialogpassagen enthalten.
Zu Hause üben die Schüler nun das betonte Vorlesen und bemühen sich, die Stimmung des Ausschnitts durch treffenden Stimmeinsatz sowie Variation in Tempo und Lautstärke spürbar werden zu lassen. Vor der Klasse muss nun zunächst kurz das ausgewählte Buch vorgestellt werden, ehe es gilt, innerhalb von drei Minuten die kritischen Juroren von seinem Können zu überzeugen. Bewertet werden neben der reinen Lesetechnik nämlich auch die Textauswahl und die treffende Interpretation der Stelle.

Die Klassenwettbewerbe konnten Paulina Seibold (6a), Annika Krischke (6b) und Isabel Obermeier (6c) für sich entscheiden. Dieses Mal lag der Wettkampf um den Schulsieg also ganz in weiblicher Hand. Und alle drei Teilnehmerinnen machten ihren Lehrerinnen und der Fachbetreuerin die Entscheidung nicht leicht. Letztendlich konnte sich jedoch Paulina Seibold gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.
Mit ihrer erfrischenden Art gelang es ihr, die Zuhörer in die abenteuerliche Welt von Enid Blytons "Tina und Tini" zu entführen. Die beiden Hauptfiguren verbringen die Ferien in dem großen Haus von Tinas Großeltern, das in der Nähe eines geheimnisvollen Waldes liegt. Als die Großmutter dann auch noch von einem verschollenen Schatz erzählt, begeben sich Tina und Tini mit Tinas Cousin Oliver sofort auf eine abenteuerliche Suche...

Einen der größten Schätze haben die Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen jedoch bereits entdeckt. Denn, wie Hermann Hesse so treffende feststellt: "Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken."
Der Vorlesewettbewerb hat den Schülern sicherlich gezeigt, wie vielfältig das literarische Angebot für Kinder und Jugendliche ist, und hoffentlich dem einen oder anderen Anregungen für eigene Lektüremöglichkeiten gegeben. Denn Lesen ist Fernsehen im Kopf, fördert sowohl die sprachliche als auch die Identitätsentwicklung junger Menschen und macht einfach nur Spaß.




Weiterführende Informationen zu:

Fachschaft Deutsch,
Schulaufgaben im Fach Deutsch,
Stundentafel / Bücherliste,
Veranstaltungen, Vorlesewettbewerb,
Lesen!,
Lesenacht,
Welttag des Buches,
Theaterfahrten,