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Englisch am MGF 2012/13

Ein relativ unspektakuläres Schuljähr geht zu Ende. Die ach so normale Arbeit, die kaum ein Außenstehender einschätzen kann, ist getan und die Ferien, um die uns viele beneiden, ste-hen vor der Tür – und damit das Ende der Korrektur-Blässe. Es lebe der Sommer!
Doch zunächst sei mir ein kleiner Rückblick - und auch die eine oder andere Kritik gestattet.
Gewohnt souverän hat wieder einmal Herr Horst Scherbl die Studienfahrt nach England geplant und unter dem Beistand von Frau Carin Brenner und Herrn Jürgen Göschl durchgeführt, so dass sie ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten wurde. Auch euch Schülern sei für euer diszipliniertes und respektvolles Benehmen gedankt. Der Arbeitsaufwand wird dadurch durchaus entlohnt. Und es macht Spaß, mit euch auf Fahrt zu gehen.
Die Tatsache der Studienfahrt lässt allerdings erahnen, dass es zum Leidwesen der Schüler auch in diesem Jahr keinen Austausch mit unserer Partnerschule in Dundalk, in Südirland gab. Dem ist so! Der Grund ist leider ein sehr banaler und hat mit der Situation unserer Schule gar nichts zu tun. Seit dem wirtschaftlichen Crash Irlands vor drei Jahren ist die Regierung bemüht nach der 85 Milliarden Zuwendung der EU (für ein Vier-Millionen-Volk!) einzusparen, wo es nur geht. Tja, und leider ist wieder einmal der Erziehungsbereich betroffen. So wird außerlehrplanmäßiger Wahlunterricht nur noch dann finanziell unterstützt, wenn sich mehr als 25 Schüler für einen Kurs interessieren. Und da Deutsch nicht bei vielen Schülern hoch im Kurs steht, für sie auch keine Notwendigkeit darstellt, ist dies das Aus für viele Deutschkurse. Und damit fehlt die Begründung für Auslandsfahrten nach Deutschland. Schade. Aber vielleicht ist ja das, was sich in diesem Jahr erstmals angebahnt hat, eine Alternative, allerdings auf einer ganz anderen Basis. So waren zum ersten Mal einige Schüler der Catholic University School (CUS) der Maristen in Dublin bei verschiedenen Schülern unserer 10. Klassen auf "Privataustausch". Das könnte auch in die andere Richtung - auch mit Dundalk - funktionieren, eventuell so, dass unsere Schüler zwei Wochen der Oster- oder Pfingstferien "opfern" und zusätzlich eine Woche von der Schulzeit quasi als Dreingabe bekommen. Interessenten für diese Art Privataustausch haben sich auch schon angemeldet. So könnte auch in dieser Hinsicht unser europäisches Maristen-Netzwerk Früchte zu tragen. Übrigens war CUS auch die Schule, die diesmal mit Schülern der Klasse 7f Brieffreundschaften initiierte.

2011/12 war es noch ein Novum, doch 2013 nahmen Schüler unserer Schule bereits im zweiten Jahr am Wettbewerb Big Challenge teil. Herr Johannes Reichhart hat diesen wieder hervorragend koordiniert. So erfolgreich wie vergangenes Jahr waren unsere Schüler zwar nicht, aber insgesamt lagen sie wieder über dem Durchschnitt, was durchaus ein erfreuliches Ergebnis ist. Wenn ihr selbst einmal ausprobieren wollt, wie gut ihr abgeschnitten hättet, hier ist der Link zum Trainingsquiz, das es übrigens für die unterschiedlichsten Schwierigkeitslevels gibt: http://www.thebigchallenge.com/de/acces_quiz. Viel Spaß und Erfolg.
Schwierigkeitslevel des gehobenen Maßes gab es auch in diesem Jahr wieder für fünf SchülerInnen zu meistern als sie aufs Beste vorbereitet und begleitet von Frau Katharina Kluiber bei den Prüfungen des CAE antraten. Und alle haben bestanden, Anton Eder sogar mit der Traumnote A+. Gratulation!
Der Storyteller Jim Wingate, den Herr Horst Scherbl eingeladen und bestens versorgt hat, war da das glatte Kontrastprogramm. Die SchülerInnen der 5. und 6. Klassen konnten sich über und in seinen Geschichten richtig amüsieren. Allerdings ist zu überlegen, ob der Preis, den die Schüler zahlen müssen, noch im Verhältnis steht zu dem, was ihnen dafür geboten wird, vor allem hinsichtlich der Nachhaltigkeit für den Unterricht.
Dies steht dagegen bei den Diavisionsvorträgen von Herrn Rudolf Treiblmeier völlig außer Frage. Seine Bilder und Informationen sind sowohl für Geographie als auch Englisch von sehr großem Wert und beeindrucken die Schüler der 10. Klassen immer wieder aufs Neue. In diesem Jahr hatte Herr Treiblmeier auf Vermittlung von Herrn Karl Brenner wieder eine Diavision über die USA mitgebracht.
Im Rahmen der Projekttage wurde diesmal unter der Leitung von Frau Andrea Wieland mit Vorbereitung durch Herrn Jürgen Göschl das Kino-Projekt "Britfilms" für die 10. Klassen in altbewährter Manier durchgeführt. Nähere Informationen finden sich unter folgendem Link: http://www.agkino.de/britfilms/6/start_d.html.
Auch waren ab dem 07. Juli wieder für drei Wochen zwölf irische Stipendiaten unter der Leitung von Marianne Löhr und Sarah O′Donohoe bei uns, um ihre Deutsch- und Deutschlandkenntnisse auszubauen (siehe eigener Bericht). In Irland sind seit Juni Ferien und die Abschlussprüfungen längst abgeschlossen und beinahe vergessen.
Bei uns ist das Abitur noch nicht so weit zurück, auch wenn die Erinnerung daran ein wenig verblasst und die Abiturienten schon verabschiedet sind. Es ist auch diesmal gut überstanden und das nicht zuletzt, weil bei uns in großem Maße zu spüren ist, dass wir alle an einem Strang ziehen. Besonders die Art des Umgangs in der Fachschaft macht alles leichter. Das tut gut und dafür, liebe Kolleginnen und Kollegen, danke ich euch ganz herzlich.
Was mich - und ich denke auch euch - im Zusammenhang mit dem schriftlichen Abitur aber ärgert, weil es nicht stimmig erscheint, ist die Tatsache, dass Schüler, die sich bewusst für das Schriftliche entschieden haben, zuerst vor dem eigentlichen Abiturtermin eine dezentrale mündliche Prüfung ablegen müssen. Die Notwendigkeit dafür ist nicht einzusehen, zumal die Schüler im ersten Semester der Q12 sowieso eine mündliche Schulaufgabe abzulegen haben. Liebe Verantwortliche im Kultusministerium, man muss nicht gewaltsam an einem Blinddarm festhalten, schon gleich gar nicht, wenn er Schmerzen verursacht.
Euch, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, danke ich zum Schluss nicht zuletzt für eure so zuverlässige Arbeit im normalen Alltag und erst recht für das Engagement bei den verschiedenen besonderen Aktivitäten, den Rosinen im Kuchen. Versteht mich nicht falsch - ohne den Kuchen wären die Rosinen allein auch ganz schön fad. Danke für euren Einsatz, der den Kuchenteig besonders gelingen ließ. Euch allen wünsche ich eine erholsame Ferienzeit und eine gesunde Hautfarbe.


Rupert Forst


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