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Schülerinnen und Schüler des Maristengymnasiums bewerten zeitgenössische französische Jugendbücher

13 Schülerinnen und Schüler des Französischkurses der Oberstufe am MGF ließen sich zu Anfang des Jahres auf ein interessantes Literaturprojekt ein. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Andrea Wieland nahmen sie an einem deutschlandweiten Wettbewerb teil, bei dem sie vier aktuelle französische Jugendromane im Original lesen, und das ihrer Meinung nach beste Buch auswählen.
Der Prix des Lycéens allemands (Preis der deutschen Gymnasiasten) ist ein Literaturpreis, der seit 2004 von der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin, dem Bureau du Livre de Jeunesse in Frankfurt am Main, sowie den Kultusministerien der Länder in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag organisiert wird. Das Maristengymnasium nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an diesem Projekt teil.
Die Schuljury bestimmte am Dienstag, 29. Januar vor einer Gruppe interessierter Mitschülerinnen und Mitschüler der 10. und 11. Jahrgangsstufen ihr Lieblingsbuch. Als Repräsentantin des MGF wurde Elisabeth Rank ausgewählt, um sich am 21. Februar am Institut Français in München für das Siegerbuch einzusetzen. Dort trifft sie auf Schülerinnen und Schüler anderer bayerischer Gymnasien und bildet mit diesen zusammen die Landesjury. Deren fähigster und kompetentester Vertreter fährt als Landesdelegierter nach Leipzig, um die "Bundesjury“ zu bilden. Diese verleiht den Preis der deutschen Gymnasiasten auf der Leipziger Buchmesse an den Autor des prämierten Buches.
Die Bücher, die in diesem Jahr zur Auswahl stehen, sind: "Dans la foêt de Hokkaido“ von Eric Pessan, "La maraude“ von Ahmed Kalouaz, "Un détective très très très spécial“ von Romain Puértolas und "Une fille de ...“ von Jo Witek.



In allen vier Romanen tritt eine jugendliche Hauptfigur auf, die die Geschichte aus ihrer persönlichen Perspektive erzählt. Sehr unterschiedlich sind die Themen der Bücher, die auf ernste, komische oder poetische Weise von Menschen erzählen, die eher am Rand der Gesellschaft stehen. Die Wahl der MGF-Jury fiel auf den Roman "Une fille de ...“ von Jo Witek, in dem Hannah, die Tochter einer Prostituierten, von ihrem Leben erzählt. An zweiter Stelle folgte mit geringem Abstand "Un détective très très très spécial“ von Romain Puértolas, ein Buch, das mit Gaspard den wohl ersten Detektiv mit Down-Syndrom vorstellt.



Sicher wird Elisabeth Rank unsere Schule und unser favorisiertes Buch im Rahmen der Landesjury mit viel Elan und Esprit vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.

Andrea Wieland, Leiterin des Französischkurses




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