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Sprachen kennen keine Grenzen - Überreichung des Französisch-Preises des Katholischen Schulwerks in Bayern am Maristengymnasium



Am Freitag, 11. Januar wurden in der Aula des Maristengymnasiums fünf Preisträger ausgezeichnet, die sich über Bestnoten im Sprachunterricht hinaus besonders für die französische Sprache und Kultur einsetzten.
An den Toren der Schule hießen die deutsche, die französische und die bayerische Flagge die angereisten Gäste willkommen. Aus Straubing, Nürnberg, Traunstein-Sparz und Niederalteich waren die Preisträgerinnen und der Preisträger zusammen mit ihren Familien, Freunden und Vertretern der Schulen angereist um am Festakt am Maristengymnasium teilzunehmen.



Aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse hatten der französische Generalkonsul in Bayern Pierrre Lanapats und der französiche Sprachenattaché für Bayern vom Institut Français in München kurzfristig ihr Kommen abgesagt. In einer Grußbotschaft wies Herr Lanapats darauf hin, dass der Französischpreis ein wichtiges Projekt im Rahmen der deutsch-französischen Beziehungen sei und dass Mehrsprachigkeit für ein friedliches Zusammenleben in Europa absolute Priorität genießen müsse.
Dr. Peter Nothaft, der Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern, warb in seiner Rede für das Sprachenlernen, um auf der Basis des gegenseitigen Verständnisses gemeinsam das Haus Europa zu bauen. Freundschaftsbänder, bestehend aus drei unterschiedlichen Farben, wählte Dr. Hans-Peter Eggerl als Zeichen für den Wert interkultureller Verbindungen. Der Schulreferent am Bischöflichen Ordinariat Passau gratulierte den Preisträgern auch im Namen von Bischof Dr. Stefan Oster.
Schulleiter Dr. Roland Feucht betonte die Verbundenheit des Maristengymnasiums mit den Wurzeln der Maristen in Frankreich, deren Keimzelle in der Wallfahrtskirche La Fourvière in Lyon liegt. Die EU sei ohne die besondere Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich nicht denkbar. "Gerade in aktuellen Zeiten, wo kurzsichtige Politiker, chauvinistische Agitatoren und dummdreiste Demagogen den so wichtigen und weisen Zusammenhalt europäischer Staaten in Frage stellen, muss es uns eine Herzensangelegenheit sein, das friedliche Miteinander so vieler Staaten im europäischen Verbund nicht nur zu genießen, sondern den Erhalt zu verteidigen und die Früchte dieses Bundes nicht als selbstverständlich zu erachten."
Der Preis wurde von Herbert Jank, Beauftragter des Katholischen Schulwerks in Bayern, für die Beziehungen mit Frankreich, Québec/Kanada und der Schweiz sowie weiteren frankophonen Ländern und von Dr. Peter Nothaft verliehen. Die Preisträgerinnen und der Preisträger bedankten sich anschließend auf Französisch und erklärten, welche Rolle die französische Sprache und Kultur in ihrem Leben spielen.
Umrahmt wurde die Feierstunde durch musikalische Beiträge von Lena Kilger auf der Querflöte, Hagen Koch und Alexander Schnaith am Klavier, Felix Dorfner, Annika Zwerenz, Regö Kunz und Heri Krätzschmar am Saxophon, Julius Drost an der Trompete und Elisabeth Rank an der Gitarre und abgerundet wurde das ganze durch ein festliches Abendessen im Bistro, vorbereitet durch Frau Sigrid Strahberger und serviert von Hannah Conrads, Hanna Lehner, Felix Dorfner und Hagen Koch.
Folgende Preisträger wurden ausgezeichnet: Johanna Haßlberger von der Erzbischöflichen Realschule Traunstein/Sparz, Maria Gschwind vom Ursulinen-Gymnasium Straubing, Verena Schlosser vom Maria-Ward-Gymnasium Nürnberg, Quirin Graf vom St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederalteich und vom Maristengymnasium Nikola Kutzka aus der Q12.




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