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Besichtigung der Firma Rema Tip Top in Fürstenzell/Aspertsham

Am 17. Juli 2017 besuchte die Wirtschaftsklasse 8a/b gemeinsam mit ihrem Wirtschaftslehrer Herrn Eder die Firma Rema Tip Top in Fürstenzell/Aspertsham.
Zunächst informierte uns Herr Hinterheller über die Geschichte des Unternehmens. Heute ist REMA Tip Top ein weltweit tätiger Systemanbieter von Services und Produkten im Bereich der Förder- und Aufbereitungstechnik sowie für die Reifenreparatur. REMA TIP TOP verfügt über ein globales Servicenetzwerk und bietet ein breites Spektrum von Polymerprodukten, Gummierungen und Beschichtungen für die Industrie sowie für den Automotive-Bereich.
Das Werk in Fürstenzell hat sich auf die Herstellung von Flickwerkzeug für Reifen und Schläuche spezialisiert. Nachdem wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden, konnten wir uns bei einer Führung durch die Produktionshalle selbst ein Bild von der Fertigung machen.
Die Betriebsbesichtigung war ein echtes Erlebnis. Wir waren erstaunt, wie viele einzelne Arbeitsschritte notwendig sind, um Flickwerkzeug herzustellen. Insgesamt hat die Betriebsbesichtigung allen Spaß gemacht. Es war schön, einen so wichtigen Bereich eines Unternehmens, der auch ausführlich im Wirtschaftsunterricht besprochen wurde, selbst hautnah erleben zu dürfen.



W-Seminars „Marketing“ besucht "MyMuesli" in Passau-Sailerwöhr

Über 800 Beschäftigte, der zweitgrößte Arbeitgeber in der Region, neun Jahre jung. Das ist MyMuesli, eine Passauer Erfolgsstory. Im Rahmen des W-Seminars "Marketing" besuchten die gespannten Schüler das Unternehmen, bzw. die Fertigung von MyMuesli in Passau-Sailerwöhr. Denn längst hat MyMuesli nicht mehr nur einen Standort. In Passau-Sailerwöhr wird das Müsli in einer großen Fertigungshalle gemischt. Die Zutaten stammen dabei vorwiegend aus Niederbayern, natürlich gibt es keine Bananen in Niederbayern, aber alles, was es in der Region gibt, kommt auch von hier.
Bei MyMuesli nimmt man ökologischen Anbau, Nachhaltigkeit und Fair Trade ernst. Schokolade stammt zum Teil aus einer eigenen Schokoladenproduktion, Erdbeeren sollen in Zukunft von eigenen Feldern kommen.
Wir bedanken uns bei MyMuesli und vor allem Herrn Greisser (Assistenz der Geschäftsleitung) für die freundliche und fachkundige Führung.



Mord vertagt! Besuch beim Landgericht

Etwas früher aufstehen, um einen echten Mordprozess zu erleben, dieser Mehraufwand war jedem Schüler des Kurses wert. Doch dann ereilt uns der Alltag der Justiz. Mordprozess vertagt, stattdessen: Fahren ohne Fahrerlaubnis. Wie spannend kann das schon sein?
Sehr spannend, stellte sich heraus. Nicht das erste Mal war der Mann aus Serbien ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, sondern rund 20 Mal. Doch nur, weil der serbische Führerschein in der EU nicht gilt, ins Gefängnis gehen? Das wollte der Mann nicht und scheute keine Kosten und Mühen und ließ sich verteidigen.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe, der Verteidiger Freispruch. Am Ende sollte die Haftstrafe sogar noch höher werden, als die Staatsanwaltschaft forderte. Warum, das wurde jedem spätestens dann klar, als der Bericht des Bewährungshelfers verlesen wurde. Kopfschüttelnd ob derartiger Dreistigkeiten, durchaus betroffen, aber auch amüsiert nahmen wir diese Informationen auf. Körperverletzung, Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Hehlerei, und seine Frau war auch schon des Öfteren im Frauenhaus, weil er sie geschlagen hatte. "Was soll ich da jetzt Positives rauslesen? Dass Ihre Frau nur sechsmal im Frauenhaus war und nicht zehnmal?“, fragte der Richter den Angeklagten und sprach sich für eine klare Gefängnisstrafe aus. Der Rechtsstaat zeigte sich keineswegs als zahnloser Tiger. Doch fragten wir uns schon, wie es soweit kommen kann. Dass wir ursprünglich einen Mordprozess sehen sollten, war am Ende nicht mehr relevant. Auch zunächst alltäglich Scheinendes kann interessant sein, wenn man nur genau hinschaut.

Q12 Kurs und Michael Mildenberger




Schüler des MGF - Besichtigung der Firma Hatz

Am 11. Juli besichtigten wir - eine Wirtschaftsgruppe der 8. Klassen - die Firma Hatz. Zuerst wollen wir uns bei der Fa. Hatz und dem Ausbildungsleiter Norbert Zwickelbauer bedanken, der uns freundlicherweise durch den Betrieb führte und unsere Fragen beantwortete.
Am Anfang erklärte uns Herr Zwickelbauer im Kleinmuseum der Firma die Entstehung des Betriebes und die einzelnen Entwicklungsstufen des Dieselkleinmotors. Einige zusätzlich interessante Fakten sind, dass der 1880 gegründete Familienbetrieb Hatz bereits in der vierten Generationen erfolgreich am Markt tätig ist; der Betrieb umfasst eine Fläche von etwa 64000 m² und beschäftigt ca. 850 Mitarbeiter.
Außerdem agiert das Unternehmen Hatz weltweit mit Tochtergesellschaften - wie u.a. in den USA, in Australien und in China - doch in Deutschland ist er der einzige Kleinmotorenhersteller und sticht auf dem weltweiten Markt mit seiner Qualität und einzigartigen Kundenbetreuung hervor.
Als nächstes wurden wir durch den Versand, das Hochregallager, die Montage und den Prüfstand geführt. Zuletzt zeigte uns Herr Zwickelbauer seinen täglichen Arbeitsplatz: die Ausbildungsstätte. Außerdem haben wir erfahren, das ein Viertel der Einnahmequelle darin besteht, Komponenten an die Automobilindustrie zu verkaufen.
Nochmals wollen wir uns bei der Geschäftsführung bedanken, dass sie uns Einblicke in ihr Unternehmen ermöglicht hat.

Natalie Gerleigner, Rebekka Haslinger


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