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Fachschaft Geografie

Grenzenlos

Am 26.09.2017 lud "GeoComPass-Schule" einen ganz besonderen Gast ein: Thomas Reiter, der erste deutsche Astronaut, der einen Weltraumausstieg unternahm, und insgesamt etwa ein Jahr im All lebte, länger als jeder andere Deutsche. Er hielt nachmittags explizit für Schüler, unter anderem für die zehnten Klassen des Maristengymnasiums Fürstenzell, einen von persönlichen Erlebnissen geprägten Vortrag über Raumfahrt.
Nach einer kurzen Einleitung über die ESA, die "European Space Agency", und einer kurzen Erklärung der verschiedenen Bereiche der Raumfahrt erzählte Herr Reiter mithilfe einiger Originalvideos von seinen beiden Missionen ins All. Viele kleine Details über die Flugdauer bis hin zu speziellen Manövern ließen den Vortag sehr lebendig werden.
Danach sprach der Referent über den Arbeitsalltag auf der Internationalen Raumstation ISS. Durch Beispielexperimente aus den Bereichen der Medizin, Physik und Biologie, die nur in der Schwerelosigkeit möglich sind, wurde die wissenschaftliche Arbeit verdeutlicht. Ein besonderer Höhepunkt war - wieder unterstützt von Bildern - Herrn Reiters Schilderung seines zweiten Außeneinsatzes. Dieser dauerte zwar nur sechs Stunden, war aber sehr anstrengend: Wie er erklärte, müssen Bewegungen aufgrund des Druckunterschiedes zwischen Raumanzug und Weltall mit großer Kraft ausgeführt werden.
Der nächste Teil des Vortrags beinhaltete beeindruckende, aus dem Erdorbit aufgenommene Bilder und Videos einer andockenden Sonde, einer Sonnenfinsternis, eines Hurrikans, einer Gewitterzelle bei Nacht, bei der man schön die Blitze sehen konnte, einer Wüste und einiges mehr. Doch auch schockierende Bilder von gerodeten Regenwäldern und den Rauchfahnen eines bewaffneten Konflikts wurden gezeigt.
Der Vortrag wurde mit einem Ausblick in die Zukunft geschlossen. Zum einen wurde die Zukunftsvision eines "Moon Village", also einer dauerhaften Mondsiedlung angesprochen, zum anderen ein Blick auf die nächste geplante Marsmission der ESA geworfen.



Jonas Handwerker, 10b

Schüler nach Alaska entführt

GeoComPass-Schule ist eine Veranstaltung, bei der einmal im Jahr ein Vortrag für Schüler der Stadt Passau und der Umgebung zu einem geographischen Thema gehalten wird. Hierzu wird jedes Jahr ein Abenteurer, ein Weltenbummler, eben ein Gastreferent eingeladen, der von seinen Reisen durch besondere Gebiete der Welt erzählt und diesen Vortag mit vielen Bildern sehr anschaulich gestaltet.

2016 war es der 49 jährige, freiberufliche Fotograf und Reisejournalist Bernd Römmelt. Mehr als 200 Tage im Jahr verbringt er auf Reisen im In- und Ausland. Darüber hinaus erscheinen seine Bilder regelmäßig in Magazinen, Zeitschriften und Kalendern. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Alpen, sowie die nordischen Regionen Kanada, Grönland, Island, Spitzberg, Lappland, Russland und Alaska, wovon auch unser Vortrag handelte.
Die Landschaft ist so grandios wie vielfältig. Im arktischen Norden leben Eisbären und Moschusochsen in einer baumlosen, windumtosten eiskalten Tundra, im Prince William Sund im zentralen Süden kalben unzählige majestätische Gletscher ins Meer, im Südwesten ragen riesige extrem aktive Vulkane in den Himmel und im milden Südosten gedeihen die letzten kalten Regenwälder der Erde. Über allem ragt der Mount Mc Kinley, der höchste Berg Nordamerikas.
Bernd Römmelt hat sich auf seiner ersten Alaskareise vor über 20 Jahren in dieses Land der Extreme verliebt und ist seitdem jedes Jahr zurückgekehrt. Auf über 30 Reisen hat er das Land erkundet: zu Fuß, mit dem Kajak oder dem Wasserflugzeug. Keine Anstrengung war ihm zu groß, keine Entfernung zu weit. Er hat Eisbären an dem Walknochen in Kaktovik fotografiert, ist mit Moschusochsen durch die arktische Tundra gezogen, hat Nordlichter über der Brooks Range bewundert, hat inmitten der gr&ounl;ßten Braunbären der Erde gecampt und in den sagenhaften Regenwäldern und Fjorden des Südostens Buckelwale und Schwarzbären beobachtet.
Römmelts Vortrag war wie eine abenteuerliche Reise, führte durch alle Regionen Alaskas und zeigte uns Schülern das Land mit all seiner Vielfalt, Wucht und Schönheit! 600 Schüler aus Schulen der Stadt und des Landkreises Passau - darunter die gesamte Q11 des Maristengymnasiums Fürstenzell mit ihren 111 Schülern - bekamen in dem 2-stündigen Vortrag die atemberaubende Landschaft vermittelt und zeigten ihre Begeisterung am Ende durch lang anhaltenden Applaus.




Isabelle Jendrusch, Selina Kantzog, Selina Häring

Schülerfahrten

In den vergangenen Jahren führten Schülerfahrten im Rahmen des Geographieunterrichts zu verschiedenen Exkursionszielen.
Im Folgenden wollen wir Ihnen einige kurz vorstellen.





Exkursionen in das Rhein-Ruhrgebiet

Juli 2010 - Leistungskurs Geografie/Kunst
(viertägig): Herr Oyntzen (Kunst) / Herr Brenner (Geo) sowie 17 Schüler(innen)


Juli 2012 - P-Seminar Geografie (fünftägig)
Frau Binder (Mathematik) / Herr Brenner (Geo), Herr Schneider (Geo) sowie 29 Schüler(innen)




Mai 2016 - P-Seminar Geografie Vinschgau
(fünftägig)
Frau Karlstetter / Herr Meier (Geo). Bild: Förderturm auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen








Übersicht über das Grundwissen in den einzelnen Jahrgangsstufen