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Maristengymnasium erneut als Umweltschule geehrt

Umweltministerin ehrt das Maristengymnasium Fürstenzell als 3-Sterne-Umweltschule in Europa

Das Bayerische Umweltministerium und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) überreichten dem Maristengymnasium Fürstenzell das Gütesiegel "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2017/2018" mit drei von drei möglichen Sternen im Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing.
Umweltminister Thorsten Glauber ließ wissen, dass die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig sind, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. Zudem tragen Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.
Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.
Nachhaltiges und faires Konsumieren war der erste Themenbereich, mit dem sich Schülerinnen und Schüler des Maristengymnasiums auseinandersetzten, um sich zu den Preisträgern zählen zu dürfen. Dabei beschäftigen sie sich u.a. mit Möglichkeiten der Müllvermeidung an der Schule und der fachgerechten Entsorgung des Mülls. Die Umweltgruppe hatte die Idee, einen Plastikflaschen fressenden Elefanten, den sogenannten "Elepfand" Eddi, selbst zu bauen und in der Aula aufzustellen. Dort schluckt und sammelt er mittlerweile alle Pfandflaschen, die die Schüler sonst in den Müll befördern würden. Mit dem Geld, das durch die Rückgabe der Flaschen gesammelt wird, finanziert die Umweltgruppe neue Umweltprojekte. Auf die Preisverleihung in Straubing durfte Eddi mitreisen und war das meistfotografierte Objekt! Außerdem sammelte die ganze Schule unter Leitung von Frau Bichler und Herrn Stefan Meier 55.000 Plastikdeckel für den Verein "Deckel gegen Polio", um dadurch 110 Kindern in ärmeren Ländern Polioimpfungen zu finanzieren. Auch die Einführung von Umweltpapier für alle Drucker und fertig gepackte Heftpakete aus Recyclingpapier für die Schüler, für deren Umsetzung sich die Lehrerinnen Heidi Krompa&suzlig;-Heinzl und Ulrike Müller engagierten, ging reibungslos über die Bühne und wurde gut angenommen.
Nachhaltigkeit in der Schulimkerei war der zweite gro&szig;e Themenbereich, der den Maristenschülern die Lorbeeren einbrachte. Bereits seit vielen Jahren gibt es am Maristengymnasium eine schuleigene Imkerei mit angrenzendem Wildblumenhang. Das Wahlfach Bienenkunde unter Leitung von Karin Hölzlwimmer boomt und so entstehen durch viele fleißige Hände eine große Menge nachhaltig produzierter Bienenprodukte, wie Honig oder Bienenwachskerzen. In dieser Imkerei wird großen Wert auf wesensgemä&stlig;e Bienenhaltung unter ökologischen Kriterien gelegt, zum Wohle von Biene, Mensch und Natur.


Als Vertretung der Schule nahmen die Projektbetreuerinnen Nicole Bichler (2.v.l.) und Karin Hölzlwimmer (1.v.r.) mit den Schülerinnen Kristin Quickner (1.v.l) und Juliane Kieweg (2.v.r.) die Urkunde und Fahne entgegen. Bildmitte: Eddi, der Plastikflaschen fressende Elefant.




In der ersten Liga der Umweltschulen

Zum zweiten Mal erhält das Maristengymnasium Fürstenzell das Gütesiegel "Umweltschule in Europa“

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf überreichte dem Maristengymnasium Fürstenzell in einer feierlichen Veranstaltung die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2016/17" am Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding. Insgesamt wurden aus ganz Bayern 111 Schulen geehrt, davon 23 aus Niederbayern.
Wichtig ist für diese Zertifizierung, dass alle Schulprojekte Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Blickpunkt haben. Das Prädikat "Umweltschule" erhalten somit Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheiden über die Vergabe des Titels.
Die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule" wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über 10 Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Die in ganz Bayern nur ein paarmal vergebene 3-Sterne-Auszeichnung stellt dabei hohe Anforderungen an das Schulprofil und die durchgeführten Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Da das Maristengymnasium alle erforderlichen Qualitätsstufen erfüllte und Bildung für nachhaltige Entwicklung systematisch im Schulleben integriert, konnte diese höchstmögliche Auszeichnung errungen werden.
Umweltministerin Ulrike Scharf betonte in ihrer Ansprache, dass die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig seien, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. "Die Umweltschulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen und generationengerechten Lebensstil zu entwickeln“, so die Ministerin.
Das Maristengymnasium bewarb sich in den Sparten "Lebensraum Wasser" und "Schulimkerei". Die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Phantasie sich die Maristenschüler den Themenbereichen widmeten: Ob bei der F&ouzml;rderung der biologischen Vielfalt im Wildblumengarten oder beim verantwortungsvollen Umgang mit Wasser - überall waren sie in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben und die Umwelt auswirkt.
Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind. Diese Auszeichnung ist dem Maristengymnasium Auftrag und Verpflichtung, mit weiteren Projekten das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt bei den Schülern wach zu halten.


Stolz auf ihre Auszeichnung: v.l.n.r. Karin Hölzlwimmer, Nicole Bichler, Hannah Lehner, Elisabeth Rank, Helgard Gillitzer, Jerome Bong und Ministerin Ulrike Scharf