Tel 08502 / 9120-0 - Fax 08502 / 9120-50
info@mgf.de
94081 Fürstenzell, Schulstr. 18
MGF > Umweltschule


In der ersten Liga der Umweltschulen

Umweltministerin ehrt das Maristengymnasium Fürstenzell als 3-Sterne-Umweltschule in Europa

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf überreichte dem Maristengymnasium Fürstenzell in einer feierlichen Veranstaltung die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2016/17" am Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding. Insgesamt wurden aus ganz Bayern 111 Schulen geehrt, davon 23 aus Niederbayern.
Wichtig ist für diese Zertifizierung, dass alle Schulprojekte Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Blickpunkt haben. Das Prädikat "Umweltschule" erhalten somit Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheiden über die Vergabe des Titels.
Die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule" wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über 10 Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Die in ganz Bayern nur ein paarmal vergebene 3-Sterne-Auszeichnung stellt dabei hohe Anforderungen an das Schulprofil und die durchgeführten Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Da das Maristengymnasium alle erforderlichen Qualitätsstufen erfüllte und Bildung für nachhaltige Entwicklung systematisch im Schulleben integriert, konnte diese höchstmögliche Auszeichnung errungen werden.
Umweltministerin Ulrike Scharf betonte in ihrer Ansprache, dass die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig seien, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. "Die Umweltschulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen und generationengerechten Lebensstil zu entwickeln“, so die Ministerin.
Das Maristengymnasium bewarb sich in den Sparten "Lebensraum Wasser" und "Schulimkerei". Die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Phantasie sich die Maristenschüler den Themenbereichen widmeten: Ob bei der F&ouzml;rderung der biologischen Vielfalt im Wildblumengarten oder beim verantwortungsvollen Umgang mit Wasser - überall waren sie in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben und die Umwelt auswirkt.
Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind. Diese Auszeichnung ist dem Maristengymnasium Auftrag und Verpflichtung, mit weiteren Projekten das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt bei den Schülern wach zu halten.


Stolz auf ihre Auszeichnung: v.l.n.r. Karin Hölzlwimmer, Nicole Bichler, Hannah Lehner, Elisabeth Rank, Helgard Gillitzer, Jerome Bong und Ministerin Ulrike Scharf