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Neigungsgruppen > Bienen-Meisterschaft 17


Gold für die Jungimker das MGF

Für den Bubndesentscheid der Meisterschaft der Jungimker 2017 haben sich die Teilnehmer der Neigungsgruppe Schulimkerei am MGF durch ihren Sieg bei der 3. Bayerischen Meisterschaft der Jungimker qualifiziert.
Vier Schulen aus Bayern bestritten dabei diesen Wettbewerb, am Ende setzten sich die Bienenfreunde aus Fürstenzell an die Spitze. Katharina Rank, Marius Schwarzbauer und Thomas Eller erreichten 92 Punkte und distanzierten damit die Kollegen aus Cham, die mit 85 Punkten den zweiten Preis erreichten.
Gefragt war ein breites Wissen aus dem Bereich der Bienenkunde bezüglich Anatomie der Biene, Honigqualität, Wachshygiene und Umweltschutz. Zudem mussten in einem praktischen Teil die Schüler diverse Bienengeräte erkennen und deren Funktion erläutern.
Gemeinsam haben die Gewinner die Imkerei auch als Hobby, denn sie pflegen auch privat einige Bienenvölker. Diese Begeisterung war letztlich auch ausschlaggebend für den hohen Wissensstand.



Die Bayerischen Jungimkermeister 2017 zu Gast beim 4. Nationalen Jungimkertreffen in Mayen/ Rheinland-Pfalz

Nachdem sich die Schüler des Maristengymnasiums Fürstenzell Katharina Rank, Marius Schwarzbauer und Thomas Eller im März als Bayerische Jungimkermeister qualifiziert hatten, wurden sie zusammen mit der Jungimkerbetreuerin Larissa Kreuzhuber und Lehrerin Karin Hölzlwimmer vom Deutschen Imkerbund zum 4. Nationalen Jungimkertreffen in Mayen/ Rheinland-Pfalz eingeladen.
Ziel des Treffens ist einerseits, den Deutschen Jungimkermeister zu ermitteln, andererseits die Begegnung von Jugendlichen im Alter von 12-16 Jahren, die das gleiche Hobby teilen, auf nationaler Ebene zu fördern.
Nachdem alle acht Jugendgruppen aus den Imkerlandesverbänden Sachsen, Baden, Württemberg, Westfalen-Lippe, Rheinland, Rheinlandpfalz, Hessen und Bayern am Freitag, den 5.5.2017, zum Austragungs- und Begegnungsort "Fachzentrum Bienen und Imkerei“ in Mayen anreisten, stellten sich die Teams in lockerer Atmosphäre vor. Begrüßt wurden die Jugendlichen von den Organisatoren der Veranstaltung Herrn Dirk Franciszak, Vorstand des Imkerverbands Rheinland, mit seinem Team, außerdem Frau Petra Friedrich und Verena Velten vom Deutschen Imkerbund und Herrn Dr. Christoph Otten vom Fachzentrum Bienen mit Schiedsrichterteam. Herr Dr. Otten zeigte den Jugendlichen die Einrichtungen des Fachzentrums mit Honiganalyselabor und Bienenpathologie und den großen Bienenweidegarten mit rund 300 Bienenvölkern.

Am Samstag traten die Jungimker zu einem anspruchsvollen Wettbewerb in Theorie und Praxis an. Nach der schriftlichen Theorieprüfung mit Fragen wie: "Welche Farbe hat das frische Wachs kurz nach dem Abkühlen?" (Antwort: Weiß), traten die Jugendlichen zur Praxisprüfung an, die aus acht Stationen bestand:
In Station 1 wurde ihr Wissen über Botanik, insbesondere Trachtpflanzen der Bienen geprüft und in Station 2 mussten alle gängigen Bienenkrankheiten erklärt werden. Station 3 verlangte viel Fingerspitzengefühl, da Drohnen per Hand mit einem Zeichenplättchen markiert wurden. Bei der "Gemüllanalyse“ in Station 4 mussten die Jugendlichen Auskunft über den Gesundheitszustand des Bienenvolkes geben und in Station 5 die Verwendung verschiedener Imkergeräte erklären. Biologie der Honigbiene (Station 6), Honigkunde (Station 7) und Arbeiten am Bienenvolk (Station 8) rundeten den Wettbewerb ab.

Während der Prüfung besichtigten die Betreuer das deutsche Vulkanmuseum in Mendig mit Lavakeller und den romanischen Klosterkomplex Maria Laach. Am Abend wurden die Sieger gekürt: Deutscher Jungimker-Meister wurde das Gastgeberteam aus dem Rheinland, gefolgt vom Team Hessen und Westfalen-Lippe. Das bayerische Team belegte Platz fünf. Mit einem gemütlichen Grillabend am offenen Feuer wurde der spannende Wettkampftag abgerundet. Am Sonntag reiste das Bayerische Team voller neuer Eindrücke in die Heimat zurück.
Marius fand das Treffen "schön, unterhaltsam und fair“. Auch Katharina ist sehr motiviert, den nächstjährigen Bayerischen Wettbewerb zu gewinnen, um die vielen neuen Imkerfreunde wieder zu treffen. Thomas stellte fest, dass der gewünschte Austausch zwischen den Jugendlichen der verschiedenen Landesverbänden stattfand: "Hauptsache war für mich das Kennenlernen, der Wettbewerb war eher Nebensache!“ Larissa lobte die gute Organisation und fand, dass der Wettbewerb wie immer viel zu kurz war.

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